Depressionen gehören weltweit zu den häufigsten und belastendsten Erkrankungen überhaupt. Laut WHO leiden 19% aller Frauen und 12% aller Männer mindestens einmal im Leben unter einer klinisch relevanten Depression – bei 60 bis 75% der Betroffenen mit rezidivierendem Verlauf. Häufig gehen Depressionen mit Angststörungen, Burnout und Suchterkrankungen einher.
Was viele Betroffene nach Jahren der Gesprächstherapie und Medikation erfahren: Einsicht allein verändert nichts. Hypnotherapie setzt dort an, wo Verstand und Gespräch nicht hinkommen – an den unbewussten Deutungen und Prägungen, die seelische Belastung aufrechterhalten. Nicht als Ersatz für medizinische Behandlung, sondern als tiefenwirksame Ergänzung.
Depressive Störungen und seelische Krisen
Bei diesen Störungsbildern hat die seelische Belastung eine Tiefe erreicht, die den Alltag grundlegend verändert – und die mit Hypnotherapie direkt an der Wurzel bearbeitet werden kann.
Depressionen
Depression ist nicht Traurigkeit. Sie ist ein eingefrorener Zustand – ein unbewusster Schutzmechanismus, der irgendwann die sinnvollste Strategie war, unerträgliche Gefühle nicht länger fühlen zu müssen. Hypnotherapie kann diese Deutung auf der Ebene verändern, auf der sie verankert ist.
Burnout
„Ich kann nicht mehr.“ Burnout ist die Erschöpfung eines Menschen, der zu lange zu viel gegeben hat – oft ohne zu merken, dass er sich selbst dabei verloren hat.
Hypnotherapie arbeitet an den unbewussten Mustern, die in den Burnout geführt haben, und öffnet den Weg zurück zur eigenen Kraft.
Posttraumatische Belastungsstörung
Nach stark belastenden Erlebnissen kann das Nervensystem in einem Ausnahmezustand feststecken. Flashbacks, Schlafstörungen und emotionale Taubheit sind dessen Symptome.
Hypnotherapie ermöglicht den sicheren Zugang zu traumatischen Inhalten und deren Neuverarbeitung, ohne konfrontative Exposition.
Hypnotherapie in den Wechseljahren
Die Wechseljahre sind nicht nur eine hormonelle Veränderung. Sie sind häufig eine tiefe Lebensphase der Neuorientierung, die seelische Belastungen ans Licht bringt. Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Erschöpfung und depressive Verstimmungen sprechen gut auf Hypnotherapie an.
Stress, Belastung und Erschöpfung
Anhaltender Druck, chronischer Stress und emotionale Erschöpfung haben oft dieselbe Wurzel wie depressive Störungen. Hypnotherapie arbeitet an beiden Ebenen gleichzeitig.
Stress
Dauerstress verändert den Körper messbar: Hormonsystem, Immunsystem, Gehirnstruktur. Hypnotherapie unterbricht den Kreislauf dort, wo er entsteht – in der unbewussten Bewertung von Belastungssituationen.
Trauer
Trauer ist kein Problem, das „gelöst“ werden muss. Aber wenn sie feststeckt, wenn der Schmerz nicht nachlässt und das Leben sich nicht weiterbewegt, kann Hypnotherapie helfen, den Trauerprozess wieder in Fluss zu bringen.
Erschöpfungsdepression
Zwischen Stress und klinischer Depression liegt oft die Erschöpfungsdepression.
Sie ist ein Zustand tiefer Kraftlosigkeit, der sich von beiden unterscheidet und eigene Ansätze braucht. Hypnotherapie kann auch hier rasch und tiefenwirksam ansetzen.
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Näheres zum Ablauf einer Sitzung finden Sie unter den Rubriken Häufig gestellte Fragen und Unsere Methode. Bitte beachten Sie auch den Absatz über Kontraindikationen. Erklärungen zu den hier verwendeten fachsprachlichen Begriffen finden Sie unter Glossar.
Wir möchten aus rechtlichen Gründen darauf hinweisen, dass sich unsere Tätigkeit als Hypnotherapeuten (staatl. zugelassen zur Psychotherapie/HeilprG) grundlegend von der Tätigkeit des Arztes abgrenzt, indem keine medizinischen Diagnosen gestellt oder Heilungsversprechen abgegeben werden.
Es werden keine Medikamente verabreicht.
Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention sollte durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden. Kurzfristige- und Akutinterventionen können nicht durchgeführt werden.
Die Therapeuten entscheiden im Einzelfall über Annahme oder Ablehnung einer Behandlung.