Die Hypnos®-Methode ist ein therapeutischer Ansatz, der Hypnose mit psychotherapeutischer Arbeit verbindet. Im Mittelpunkt steht nicht allein die Veränderung eines Symptoms, sondern das Verständnis und die Bearbeitung der inneren Prozesse, die ein Problem aufrechterhalten haben.
Durch Hypnose eingeleitete Trance ermöglicht dabei einen besonderen Zugang zu Wahrnehmung, Emotionen, Erinnerungen und unbewusst ablaufenden psychischen Prozessen.
Die therapeutische Arbeit kann dadurch dort ansetzen, wo belastende Muster entstanden sind.
Was ist die Hypnos-Methode?
Die Hypnos®-Methode wurde in den Hypnos-Fachpraxen seit 2003 aus der praktischen therapeutischen Arbeit heraus entwickelt. Sie verbindet Hypnotherapie mit Elementen verschiedener psychotherapeutischer Verfahren sowie der Energiepsychologie.
Dabei verstehen wir Hypnose nicht als bloße Entspannungstechnik und auch nicht als Verfahren, bei dem Hypnotherapeut:in einem Menschen bestimmte Vorstellungen „einprogrammiert“. Trance schafft vielmehr einen veränderten Aufmerksamkeitszustand, in dem innere Vorgänge häufig unmittelbarer wahrgenommen und bearbeitet werden können.
Welche therapeutischen Verfahren und Techniken individuell zum Einsatz kommen, richtet sich nach dem jeweiligen Menschen, seinem Anliegen, Vorerfahrungen und dem Verlauf der Therapie.
Die Grundidee: Ein Symptom hat eine Geschichte
Depressive Gefühle, fortwährende Angst, eine Phobie, ein zwanghaftes Verhalten oder psychosomatische Beschwerden oder andere belastende Muster entstehen in der Regel nicht ohne Zusammenhang.
Ein Verhalten oder Symptom kann ursprünglich eine sinnvolle Funktion gehabt haben – Schutz, Entlastung, Kontrolle oder Beruhigung. Was zu einem früheren Zeitpunkt hilfreich war, kann später zu einem Problem werden.
Deshalb fragen wir nicht nur: „Wie bekomme ich dieses Symptom weg?“, sondern auch: „Warum gibt es dieses Symptom überhaupt?“
Diese Frage verändert die therapeutische Perspektive. Das Problem wird nicht zum Gegner, der möglichst schnell beseitigt werden muss. Es wird zu einem Hinweis auf einen inneren Zusammenhang, der verstanden und verändert werden kann.
Die vier Grundprinzipien der Hypnos®-Methode
1. Menschen erleben nicht die Wirklichkeit selbst, sondern ihre Wahrnehmung davon
Unsere Wahrnehmung wird durch Erfahrungen, Erwartungen, Überzeugungen und emotionale Bewertungen geprägt. Zwei Menschen können dieselbe Situation erleben und dennoch etwas völlig Unterschiedliches daraus machen. Was für den einen selbstverständlich ist, kann für den anderen bedrohlich, beschämend oder überwältigend wirken.
In der therapeutischen Arbeit interessiert uns deshalb nicht nur, was objektiv passiert ist, sondern vor allem, welche Bedeutung ein Mensch einem Ereignis gegeben hat und welche Reaktion daraus entstanden ist. Hypnotherapie kann dabei helfen, solche inneren Wahrnehmungs- und Reaktionsmuster zu identifizieren und sie zu verändern.
2. Jedes Verhalten hat einen guten Grund
Auch Verhalten, das heute unverständlich oder störend erscheint, hatte einmal eine sinnvolle Funktion. Menschen entwickeln Strategien, um mit Angst, Überforderung, Einsamkeit, Konflikten oder anderen schwierigen Erfahrungen umzugehen. Diese Strategien können sehr wirksam sein und sich deshalb über lange Zeit festigen.
Wenn die ursprüngliche Funktion eines Verhaltens verstanden wird, kann eine neue Möglichkeit entstehen, mit der zugrunde liegenden Situation umzugehen.
3. Ein Problem war häufig einmal eine Lösung
Dieses Prinzip geht noch einen Schritt weiter. Eine Panikreaktion kann beispielsweise ursprünglich dazu gedient haben, eine als gefährlich erlebte Situation zu vermeiden. Übermäßiges Essen kann zeitweise beruhigen oder emotional stabilisieren. Kontrolle kann Sicherheit vermitteln. Rückzug kann vor Überforderung schützen.
Das bedeutet nicht, dass ein heutiges Problem „gut“ oder noch immer notwendig ist. Es bedeutet, dass es einen plausiblen inneren Zusammenhang gibt. Therapeutische Veränderung wird häufig leichter, wenn dieser Zusammenhang verstanden wird, anstatt das Symptom einfach „bekämpfen“ zu wollen.
Ein Beispiel aus der Praxis: Spezifische Phobie
Herr R. ist 53 Jahre alt, ein überaus erfolgreicher Geschäftsmann, Vater zweier Kinder. Er ist eloquent und souverän – außer, wenn er vor anderen Menschen essen soll. Dann empfindet er starke Angstgefühle, beginnt zu schwitzen, ihm wird übel.
In der Regression stellt sich heraus, dass Herr R. im Alter von 3 Jahren von seinem Vater, den er zutiefst verehrte, auf sehr verletzende Weise gemaßregelt wurde. Beim einem Familienessen titulierte der Vater den kleinen Jungen als »Schwein« mit »Schweine-Manieren» und »widerlichem Schmatzen«. Als kleines Kind buhlte R. unentwegt um die Aufmerksamkeit und Zuneigung seines Vaters. Es gab eine jüngere Schwester, die deutlich vorgezogen wurde. R. fühlte sich als »nicht gut genug«.
Den Augenblick der Blamage vor der Familie beim Essen bezeichnen wir in der Hypnotherapie als ISE – Initial Sensitizing Event, das ursprüngliche sensibilisierende Ereignis. Das ISE ist so etwas wie der Grundstein in der Entstehung des Symptoms. Ihm folgen so genannte SSEs – Subsequent Iensitizing Events, das sind Erlebnisse, die dem ISE in seinen emotionalen Auswirkungen ähneln und die dadurch die „Ladung“ des Problems ansteigen lassen (in unserem Beispiel: Die in der Schule gucken auch immer so komisch, als ob mit mir was nicht stimmte). Zum Ausbruch kommt das Symptom aber erst durch das FSE – Final Sensitizing Event, das letztendliche sensibilisierende Eregnis. Das FSE kann sich vom ISE deutlich unterscheiden. Häufig fungieren einschneidende biografische Ereignisse als FSE: eine Scheidung, der Tod eines geliebten Menschen, Verlust eines Arbeitsplatzes, Umzug. Erst durch das FSE tritt das Problem zutage, ähnlich einem Fass, das durch diesen letzten Tropfen zum Übelaufen gebracht wurde. Herr R. wunderte sich: Seit er sich selbstständig gemacht hat und den sicheren Posten in seiner alten Firma verließ, hat er dieses Problem mit dem Essen vor anderen.
In der Regressionsarbeit wird das Ursachengefüge sichtbar gemacht. Herr R. kann nun den roten Faden erkennen, der sich bezüglich seiner Unsicherheit durch seine Biografie zieht. Er kann gemeinsam mit dem Behandler das damalige Erleben wandeln (der Vater, der sein Kind herabsetzt, versucht lediglich, »witzig« zu sein, hat es selbst nicht gelernt, Anerkennung zu geben). Daraus resultierend verändert sich nicht nur die Beziehung zu seinem Vater – auch sein Essproblem löst sich rasch auf.
Noch ein Beispiel aus der Praxis: Übergewicht
Frau N. ist stark übergewichtig. Sie hat den sehnlichsten Wunsch abzunehmen und bezeichnet ihren Körper als »widerlich«. Zahlreiche Diätprojekte führten über Jahre hinweg zu immer größerer Gewichtszunahme.
Inwiefern ist dieses Problem „wertvoll“?
Das übermäßige Essen war einmal die Lösung für ein anderes Problem im Leben von Frau N. – sie fühlte sich einsam und den Anforderungen ihres Alltags nicht recht gewachsen. Beim allabendlichen Süßigkeitenessen fand sie Entspannung, Beruhigung und erlebte durch den schwerer werdenden Körper auch eine Art von Erdung.
Wenn wir das heute präsente Problem des zu hohen Gewichtes als Nachricht annehmen können für das darunterliegende Problem der Unsicherheit und diese Unsicherheit behandeln, hat es seine Funktion als Anzeiger für das grundlegende Problem verloren und kann sich auflösen. Ebenso ermöglicht es die Bearbeitung ebenjenes grundlegenden Problems. Das Annehmen einer Schwierigkeit als nützlich und wertvoll ist daher unerlässlich für dauerhaftes Wohlbefinden.
4. Körper und Psyche beeinflussen sich gegenseitig
Emotionen zeigen sich nicht nur in Gedanken. Sie verändern auch körperliche Prozesse: Atmung, Muskelspannung, Herzschlag, Schmerzempfinden oder Magen-Darm-Aktivität können unmittelbar auf psychische Zustände reagieren. Umgekehrt beeinflusst der körperliche Zustand auch unser Erleben.
Die Hypnos®-Methode berücksichtigt deshalb die Wechselwirkung zwischen psychischen und körperlichen Prozessen. Gerade bei psychosomatischen Beschwerden kann diese Verbindung therapeutisch bedeutsam sein.
Wie funktioniert Hypnose in der Hypnos®-Methode?
Hypnose ist ein Zustand außergewöhnlich fokussierter Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit richtet sich stärker nach innen, während äußere Reize an Bedeutung verlieren können. In diesem Zustand können Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und Erinnerungen anders wahrgenommen und verarbeitet werden als im alltäglichen Wachzustand.
Das macht therapeutische Prozesse nicht automatisch zu einer Spazierfahrt, aber es lässt sie häufig schneller und fühlbarer ablaufen. Trance schafft einen besonderen Rahmen, in dem innere Zusammenhänge deutlich leichter zugänglich sein können.
Die therapeutische Arbeit findet dabei nicht vorrangig über Suggestion statt. Ein wesentlicher Bestandteil der Hypnos®-Methode ist der therapeutische Dialog in Trance. Klient:innen bleiben dabei aktiv beteiligt und können jederzeit mitteilen, was sie erleben, wahrnehmen oder denken.
Regression: Wenn die Entstehung eines Problems wichtig wird
Ein zentraler Bestandteil der Hypnos®-Methode kann die sogenannte Regression sein. Regression bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich die Aufmerksamkeit auf frühere Erfahrungen richtet, die mit einem heutigen Problem in Verbindung stehen können.
Dabei geht es nicht darum, eine möglichst genaue historische Rekonstruktion der Vergangenheit zu erzeugen. Entscheidend ist vielmehr, wie eine Erfahrung damals emotional verarbeitet wurde und welche Bedeutung sie bis heute hat
Ein belastendes Muster kann beispielsweise durch eine frühe Erfahrung entstanden sein, die für ein Kind eine ganz andere Bedeutung hatte als für einen Erwachsenen. In der therapeutischen Arbeit kann eine solche Erfahrung aus einer neuen Perspektive betrachtet und emotional neu verarbeitet werden.
Vom ersten Ereignis zum heutigen Problem
Bei vielen Problemen lässt sich beobachten, dass nicht ein einzelnes Ereignis für sich genommen verantwortlich ist. In der Hypnos®-Methode unterscheiden wir deshalb unter anderem zwischen:
- Initial Sensitizing Event (ISE): ein frühes Ereignis, das eine bestimmte emotionale Prägung begünstigt haben kann
- Subsequent Sensitizing Events (SSE): spätere Erfahrungen, die eine ähnliche emotionale Bedeutung haben und das bestehende Muster verstärken können
- Final Sensitizing Event (FSE): ein späteres Ereignis, nach dem das Problem schließlich deutlich sichtbar oder symptomatisch wird
Dieses Modell (siehe Beispiel Herr R. oben) hilft zu verstehen, weshalb ein Problem manchmal scheinbar plötzlich beginnt, obwohl seine emotionale Grundlage wesentlich älter ist. Die therapeutische Arbeit richtet sich deshalb nicht zwangsläufig ausschließlich auf das letzte auslösende Ereignis.
Nicht das Symptom unterdrücken, sondern seinen Zusammenhang verstehen
Die Hypnos®-Methode versteht sich als ursachenorientierter Ansatz. Das bedeutet nicht, dass jedes Symptom auf ein einzelnes vergangenes Ereignis zurückgeführt werden kann oder muss. Psychische Probleme entstehen häufig aus einem Zusammenspiel verschiedener Erfahrungen, biologischer Faktoren, aktueller Lebensbedingungen und individueller Bewältigungsstrategien.
Deshalb wird im therapeutischen Prozess immer wieder geprüft: Was hält das Problem heute aufrecht? Und: Was müsste sich verändern, damit das bisher notwendige Muster nicht mehr gebraucht wird?
Welche Methoden kommen bei Hypnos® zum Einsatz?
Die Hypnos®-Methode ist kein starres Behandlungsskript. Je nach Anliegen und therapeutischer Situation können unterschiedliche Verfahren miteinander verbunden werden, unter anderem:
- Hypnose zur Einleitung therapeutischer Trance
- Therapeutischer Dialog
- Regression
- Time-Line-Arbeit
- Ressourcenarbeit
- Imaginative Verfahren
- Elemente tiefenpsychologischer Arbeit
- Methoden der Energiepsychologie (u. a. EFT) – Techniken, die von der Annahme eines energetischen Systems im Körper ausgehen, wie es auch der traditionellen chinesischen Medizin zugrunde liegt
- Biofeedback
- Psychokinesiologie
Nicht jede Methode wird bei jedem Menschen eingesetzt. Die Therapie orientiert sich am individuellen Anliegen, an der persönlichen Geschichte und daran, welche Form der Arbeit im jeweiligen Moment sinnvoll ist.
Hypnose ist nicht gleich Hypnotherapie
Der Begriff Hypnotherapie umfasst unterschiedliche therapeutische Ansätze. Bei einer suggestiven Hypnose stehen beispielsweise Entspannung, Stabilisierung oder die gezielte Vermittlung bestimmter Vorstellungen und Suggestionen im Vordergrund. Andere hypnotherapeutische Ansätze arbeiten stärker mit inneren Konflikten, biografischen Erfahrungen und der Entstehung von Symptomen.
Die Hypnos®-Methode verbindet unterschiedliche hypnotherapeutische und psychotherapeutische Elemente und entscheidet individuell, welche Form der Arbeit sinnvoll ist.
Suggestive Hypnose Suggestionen können beispielsweise zur Entspannung, Stabilisierung oder Unterstützung bestimmter Verhaltensänderungen eingesetzt werden.
Dynamische Hypnotherapie Hier steht stärker die aktive therapeutische Bearbeitung eines Problems im Vordergrund. Je nach Anliegen können unter anderem Phobien, Gewohnheiten oder psychosomatische Beschwerden behandelt werden.
Analytische Hypnotherapie und Hypnoanalyse Diese Ansätze richten den Blick stärker auf tieferliegende emotionale Zusammenhänge, wiederkehrende Muster und biografische Prägungen.
In der Praxis lassen sich diese Formen nicht immer strikt voneinander trennen. Entscheidend ist, welche therapeutische Vorgehensweise zum jeweiligen Menschen und seinem Anliegen passt.
Was unterscheidet die Hypnos®-Methode von anderen Formen der Hypnose?
Ursachenorientierung: Wir betrachten nicht ausschließlich das aktuelle Symptom, sondern fragen nach seiner Entstehung und den Faktoren, die es heute aufrechterhalten.
Therapeutischer Dialog: Die Arbeit erfolgt nicht nach einem starren Skript. Klient:innen bleiben während der Trance im Austausch mit dem/der Hypnotherapeut:in.
Individuelle Behandlung: Nicht jede Hypnose sieht gleich aus. Die Vorgehensweise wird an das Anliegen, die Persönlichkeit und den therapeutischen Prozess angepasst.
Verbindung verschiedener Verfahren: Hypnose wird mit weiteren psychotherapeutischen und hypnotherapeutischen Methoden verbunden, wenn dies therapeutisch sinnvoll ist.
Aktive Beteiligung: Klient:innen sind nicht passive Empfänger:innen einer Behandlung. Sie nehmen ihre eigenen inneren Prozesse wahr und arbeiten aktiv an deren Veränderung.
Häufige Fragen zur Hypnos®-Methode
Ist man in Trance willenlos? Nein. Ein verbreitetes Missverständnis besteht darin, Hypnose mit Kontrollverlust oder Willenlosigkeit gleichzusetzen. Auch in tiefer Trance bleibt die Fähigkeit erhalten, wahrzunehmen, zu sprechen und eine Handlung abzulehnen. Hypnose ist keine Form der Fremdsteuerung – therapeutische Hypnose funktioniert vielmehr über die aktive Beteiligung des Menschen.
Kann jeder Mensch hypnotisiert werden? Die Fähigkeit, in Trance zu gehen, ist grundsätzlich eine normale menschliche Fähigkeit. Menschen erleben im Alltag immer wieder Zustände fokussierter Aufmerksamkeit, beispielsweise beim Lesen, Musikhören oder Autofahren. Wie leicht und wie tief jemand in eine therapeutische Trance gelangt, ist individuell unterschiedlich. Für die Wirksamkeit ist nicht entscheidend, möglichst „tief“ hypnotisiert zu werden – entscheidend ist, ob die Trance therapeutisch genutzt werden kann.
Wie lange dauert eine Hypnotherapie? Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die notwendige Dauer hängt unter anderem vom Anliegen, seiner Komplexität, der bisherigen Entwicklung des Problems und den persönlichen Voraussetzungen ab. Deshalb besprechen wir vor Beginn der eigentlichen Therapie, welcher Behandlungsumfang für das jeweilige Anliegen realistisch erscheint.
Die meisten Klient:innen benötigen 4 bis 6 Sitzungen, die jeweils 1,5 bis 2,5 Stunden dauern, um ihr Ziel zu erreichen.
Ist die Hypnos®-Methode wissenschaftlich anerkannt? Die Hypnos®-Methode ist ein eigener methodischer Ansatz der Hypnos-Fachpraxen.
Hypnotherapie ist seit 2006 vom Wissenschaftlichen Beirat als eine wissenschaftlich begründete psychotherapeutische Methode in Deutschland anerkannt.
Kann Hypnose Erinnerungen verändern? Hypnose kann beeinflussen, wie Menschen Erinnerungen erleben und emotional bewerten. Sie ist jedoch kein Verfahren, mit dem sich objektiv überprüfen lässt, ob eine Erinnerung historisch exakt ist. Deshalb behandeln wir hypnotisch auftauchende Erinnerungen nicht automatisch als beweiskräftige historische Tatsachen.
Muss ich an Hypnose glauben? Nein. Eine besondere Weltanschauung oder ein bestimmter Glaube ist keine Voraussetzung für eine Hypnotherapie.
Kann Hypnotherapie eine medizinische oder psychiatrische Behandlung ersetzen? Nein. Eine notwendige medizinische oder psychiatrische Behandlung sollte nicht durch Hypnotherapie ersetzt werden. Ob Hypnotherapie im Einzelfall geeignet ist, wird vor Beginn der Behandlung geprüft.
Für welche Anliegen kann die Hypnos®-Methode eingesetzt werden?
Die Hypnos®-Methode wird bei unterschiedlichen psychischen und psychosomatischen Anliegen eingesetzt, unter anderem bei Ängsten und Phobien, Panik, Depressionen und psychischen Belastungen, psychosomatischen Beschwerden, Schlafstörungen, Essstörungen, Gewohnheiten und Verhaltensmustern, Raucherentwöhnung, Gewichtsregulation, bestimmten sexuellen Störungen, traumatischen Belastungen und weiteren individuell abgeklärten psychischen Beschwerden.
Ob Hypnotherapie für ein konkretes Anliegen geeignet ist, lässt sich am besten in einem persönlichen Erstgespräch klären.
Einen Überblick über die Anwendungsgebiete der Hypnos®-Methode finden Sie hier.

Dauer, Kosten und Struktur einer Hypnotherapie
Wir bieten die Hypnos®-Methode in unseren Fachpraxen in Berlin, Hamburg und Bayern an – seit 2003.
Wie viele Sitzungen werde ich voraussichtlich benötigen? Wie lang sollte der Abstand zwischen den Sitzungen sein? Was kostet die Hypnos®-Therapie?
Alle wichtigen Fragen zur Organisation der Therapie beantworten wir auf der Seite
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In diesem Gespräch werden wir gemeinsam und frei von Verpflichtungen herausfinden
- ob die Hypnos®-Therapie eine erfolgversprechende Lösung für Ihr Anliegen ist
- welcher Behandlungsumfang zu Ihrem Ziel passt
- welche:r Hypnotherapeut:in Ihr optimales Match ist
- wann Ihre Therapie beginnen kann.
Wir freuen uns auf Sie!
Rechtliches
Bitte beachten Sie auch den Absatz über Kontraindikationen.
Erklärungen zu den hier verwendeten fachsprachlichen Begriffen finden Sie unter Glossar.
Unsere Tätigkeit als Hypnotherapeuten (staatl. zugelassen zur Psychotherapie/HeilprG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit des Arztes ab, indem keine medizinischen Diagnosen gestellt werden.
Heilungsversprechen können und dürfen in keinem Fall gestellt werden.
Es werden keine Medikamente verabreicht.
Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention sollte durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden. Kurzfristige- und Akutinterventionen können nicht durchgeführt werden.
Das Team entscheidet im Einzelfall über Annahme oder Ablehnung einer Behandlung.