Hypnose gegen Emetophobie

Wir möchten Sie auf dieser Seite über die Emetophobie informieren sowie einen Einblick darin vermitteln, auf welche Weise und unter welchen Umständen eine Hypnosetherapie an unserer Praxis in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg oder Bayern für Emetophobie-Betroffene sinnvoll sein kann.

Ein wichtiger Hinweis: Der die Symptomatik beschreibende Text enthält Trigger.
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Ängste

Über die Angst vor dem Erbrechen und wie Hypnose gegen Emetophobie helfen kann

Wovor fürchten sich Emetophobiker?

In unserer Praxis ist die Emetophobie eine häufig behandelte Erkrankung.
Auch wenn die Emetophobie, die Angst vor dem Erbrechen, wie eine äußerst exotische Krankheit klingt – so selten ist sie gar nicht. Experten gehen davon aus, dass zwei bis drei Prozent aller Männer und sechs bis sieben Prozent aller Frauen unter dieser Angst leiden. Emetophobiker fürchten sich davor, sich selbst alleine oder auch in Anwesenheit anderer übergeben zu müssen. Aber sie haben auch Angst davor, dass sich andere Menschen (und auch Tiere) vor ihren Augen übergeben. Zudem wird die Konfrontation mit dem Erbrechen durch Gespräche oder Medien (Artikel in Zeitschriften/Filme) gefürchtet.

Wann tritt die Emetophobie auf?

Die Angst vor dem Erbrechen ist praktisch immer vorhanden. Aus diesem Grund generieren die Betroffenen häufig ein Vermeidungsverhalten von bestimmten Alltagssituationen.
Sie meiden beispielsweise Firmenfeiern, große Partys oder Jahrmärkte, also Orte, wo die Gefahr größer als normal ist, dass sich Menschen übergeben könnten. Sie halten auch Abstand zu Arztpraxen oder Krankenhäusern, da sie sich dort mit Magen-Darm-Keimen infizieren könnten.
Auch der Kontakt zu alten Menschen, Kindern und Schwangeren wird oft vermieden, weil diese Personengruppen häufiger zum Erbrechen neigen. Reisen im Flugzeug, Bus oder auf dem Schiff sind aufgrund der Wahrscheinlichkeit von Reiseübelkeit für die meisten Emetophobiker tabu.
44 Prozent der weiblichen Emetophobikerinnen haben laut einer Studie der Columbia Universität in New York sogar wegen der Angst des Erbrechens auf eine Schwangerschaft verzichtet.

Viele Menschen mit Angst vor dem Erbrechen ändern auch ihr Essverhalten radikal. Sie essen nur noch Lebensmittel, die ihnen in Bezug auf Keime sicher erscheinen, vermeiden beispielsweise Geflügel, Hackfleisch, Fisch, Muscheln oder Speisen mit rohen Eiern. Sie waschen Lebensmittel besonders gründlich, schauen sehr genau auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und vermeiden es häufig, auswärts zu essen. Nicht selten haben Menschen mit der Angst vor dem Erbrechen wegen ihres zwanghaften Essverhaltens auch Untergewicht und werden deshalb auch oft mit Essgestörten verwechselt.

Wie sehen die Symptome der Emetophobie aus?

Neben dem starken Angstgefühl vor dem Erbrechen kommen häufig noch körperliche Begleitsymptome hinzu wie anhaltende Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Reizmagen/-darm, Schluckbeschwerden, Sodbrennen, Erbrechen, Schwindel oder schüttelfrostähnliches Zittern hinzu. Auch Ohnmachtsgefühle, ausgelöst durch stundenlanges Nichts-Essen, sind nicht selten.

Wie entsteht eine Emetophobie?

Unsere Therapieerfahrungen legen nahe, dass die Entstehung einer Emetophobie mit – in der Regel nicht bewusst erinnerbaren – traumatisierenden Erlebnisse in der Kindheit zusammenhängen kann,  beispielsweise einer als besonders unangenehm empfundenen heftige Magen-Darm-Grippe oder einer anderen Viruserkrankung.
Häufig verknüpfen sich (früh-)kindliche Erlebnisse von Ohnmacht und Angst mit der Erinnerung an eigenes oder fremdes Erbrechen und diese unbewusste Verknüpfung wird durch Eindrücke, die damit assoziiert werden, „getriggert“, also ausgelöst.

Lesen Sie auf unserer Seite Fallberichte unter anderem den Bericht über die Behandlung einer Emetophobie mittels Hypnose.

Wie kann die Hypnotherapie bei Emetophobie helfen?

Grund für die außerordentlich hohe und rasche Wirksamkeit der Hypnos®-Hypnosetherapie bei Emetophobie ist die Verbindung aus zutiefst entspannender Hypnose und modernsten Energetischen Angstlösungs-Verfahren.

Wie bei allen spezifischen Phobien, kommt es auch während der Entstehung einer Erbrechensangst auf unbewusster psychischer sowie auf energetischer Ebene zu einer Koppelung zwischen einem Gedanken /einer Situation und einem negativen seelischen und körperlichen Gefühl.

Genauso wie es aber durch diese Koppelung zur Konditionierung einer Angstreaktion gekommen ist, lässt sich durch eine Entkoppelung eine Konditionierung im gegenteiligen Sinne bewirken.

Um diese notwendige Entkoppelung einleiten zu können, ist der hochsuggestible, neuronal entspannte Zustand der hypnotischen Trance die ideale Grundlage.

Einerseits lassen sich in diesem Zustand belastende Situationen weitaus besser vergegenwärtigen als im wachbewussten Zustand, andererseits stehen in der Trance gleichzeitig seelische Ressourcen für Freude und Entspannung zur direkten Verfügung. Während der Sitzung begeben sich Therapeut und Klient so gemeinsam in die angstauslösenden Situationen, um imaginativ – wie “an Ort und Stelle” – die energetischen Blockaden zu lösen und damit die gewünschte Entkoppelung herbeizuführen.

Während dieses Prozesses kann sich der Klient jederzeit sicher und geführt fühlen, er kann die Veränderung – das deutlich spürbare Auflösen der Symptomatik – genießen!

 

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So können eigene Suggestionen in hypnotischer Trance im Unterbewusstsein verankert und dadurch oftmals anhaltende Resultate erzielt werden.
Durch einen in Tiefentrance geankerten Befehl und ein eigens hierfür entwickeltes Trainingsmodul innerhalb der ersten zwei Sitzungen ist es möglich, eine Art „Hypnose-Reflex“ zu etablieren.
So werden Sie sich – ein optimales Einhalten des Übungsplanes vorausgesetzt – an jedem Ort in jeder Situation in tiefe Hypnose und sogar in Wachhypnose versetzen können.
Unsere Erfahrung zeigt, dass diese Methode einen deutlich verbesserten Zugriff auf innere Potenziale ermöglicht und die Fähigkeit zur Selbstregulierung erheblich verbessert.

 

 

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