Prüfungsangst

pruefungsangstWir möchten Sie auf dieser Seite über die Thematik der Prüfungs- und Redeangst informieren sowie einen Einblick darin vermitteln, auf welche Weise und unter welchen Umständen eine Hypnosetherapie an unserer Praxis für Sie sinnvoll sein kann.

Ob Du glaubst, Du kannst es oder ob Du glaubst, Du kannst es nicht – Du hast Recht.
(Henry Ford)

Bitte beachten Sie:
Optimal ist es, einen Sitzungstermin nicht zu knapp vor der betreffenden Prüfung zu vereinbaren! Nach Absprache ist selbstverständlich auch ein „Krisenmanagement“ im Sinne einer effektiven Dringlichkeits-Sitzung 1 Woche vor Ihrer Prüfung möglich!

Prüfungsangst hat viele Gesichter

Es sind nicht nur klassische Prüfungssituationen, in denen die Symptomatik auftritt, die wir hier „Prüfungsangst“ nennen wollen. Häufig sind es beispielsweise auch:

  • Vorträge
  • Präsentationen
  • einfache Wortmeldungen während eines Meetings oder
  • einige festliche Worte an einen Jubilar in der Familie, die in vielen Menschen Angst, oft sogar Panik auslösen.

Die Symptome sind sowohl mentaler als auch körperlicher Natur und reichen von völligen Denk- oder Lernblockaden und Panikattacken im Vorfeld des Ereignisses bis hin zu Übelkeit, massiven Kreislaufbeschwerden und einem vollkommenen „Blackout“-Empfinden während der als „Prüfung“ wahrgenommenen Situation. Nicht selten tritt in Folge derartiger Erlebnisse massives Vermeidungsverhalten auf, dass bis zum Abbruch eines Studiums oder der Kündigung eines ansonsten zufriedenstellenden Jobs führen kann.

Was läuft da in mir ab?

Ein Merkmal der Prüfungs- und Redeangst ist, dass sie im Grunde als völlig irrational empfunden wird – denn der Betroffene ist in der Regel bestens vorbereitet und kann das Gelernte oder Vorzutragende problemlos wiedergeben, solange er sich in einem entspannten Umfeld befindet.

Warum also diese Angst?

Man kann sich die Prüfungsangst als Resultat eines so genannten Mini-Traumas vorstellen. Das heißt, dass bestimmte Situationen oder Sinneseindrücke – z.B. vor anderen Menschen zu stehen, der Anblick einer Tafel, ein bestimmter Blick beim Fragenden oder Prüfenden – durch unbewusste Assoziation eine energetische Resonanz im Betroffenen auslösen. Häufig sind es scheinbar unbedeutende Ereignisse in der Vergangenheit, zumeist in der Kindheit des Klienten, auf die das Unbewusste zugreift: Situationen, in denen der Betroffene tatsächlich schlecht vorbereitet war und versagte, in denen er lächerlich gemacht wurde oder sich einfach als „klein“, „hilflos“ und „ausgeliefert“ erlebte.

Jedes Mal, wenn nun eine im weitesten Sinne ähnliche Situation erlebt wurde, stellte sich im Betroffenen derselbe blockierte energetische Zustand ein wie in der ursprünglichen Situation. Von Mal zu Mal wuchs somit gleichzeitig die negative Ladung des Ursprungsereignisses, so dass in der Regel eine Verschlimmerung der Symptome festzustellen ist. Je mehr unangenehme Ereignisse dieser Art das Unbewusste nun erfährt, desto stärker kann sich ein verzerrtes Selbstbild manifestieren, das der Betroffene selbst als absolut real wahrnimmt: „Ich kann das nicht, ich bin unfähig, bei mir ist das immer so.“

Im Grunde befindet sich der Betroffene also in der belastenden Situation in einer Scheinwirklichkeit. An einem Beispiel illustriert: Obwohl er oder sie beispielsweise über 30 Jahre alt, selbstbewusst und optimal auf die Prüfung vorbereitet ist, versetzen ihn sein Körper und sein Unterbewusstsein in der Prüfungssituation in den Zustand des 7-jährigen, der das große „P“ zum zehnten Male verkehrt herum schreibt und vom Lehrer und der Klasse verlacht wird.

Wie kann die EHT®-Methode helfen?

Mittels der bereits im Vorgespräch vermittelten, vom Klienten praktizierten und dann in Prüfungssituationen anwendbaren EHT®-Techniken kann Ihre Lernfähigkeit und Lernschnelligkeit nicht selten um bis zu 200% gesteigert werden. Die Anwendung verschiedener energetischer und hypnotherapeutischer Interventionen (EFT® u.a.) in der Heiltrance kann Ängste in den Situationen, in denen die Blockaden auftreten, nachhaltig auflösen. Es erfolgt gewissermaßen eine Loslösung des Ursprungsereignisses von der Gegenwartsrealität des Betroffenen. Durch das Erlernen effektiver Selbsthypnose-Techniken kann der Klient sich in der Regel in verschiedenen Situationen als entspannt und souverän erleben und dies im Unterbewusstsein als Wahrheit verankern.

In unserer Arbeit begeben wir uns in die verschiedenen Auslösersituationen Ihrer Prüfungsangst: Zuallererst wird, nach der Auflösung des Bedingungsgefüges dieser Blockade (siehe: Die Hypnos®-Methode), die Prüfung selbst in einem neuen Kontext installiert, um Ihnen im wiederholten Proben der Prüfung unter Hypnose die Sicherheit über Ihre Fähigkeiten in Testsituationen zu geben und tief in Ihrem Unbewussten zu verankern. Anschließend wird ein weiterer hochwirksamer Anker gesetzt, der während der Prüfung durch Berühren von Daumen und Zeigefinger (posthypnotischer Trigger) ausgelöst wird, um Ihnen Ruhe und Konzentration zu geben. Je nach individueller Ausprägung der Blockade kann hier der Fokus sowohl auf der gelassenen und sinnvoll strukturierten Prüfungsvorbereitung liegen als auch auf dem Erleben der Prüfungssituation als einem stolzen Augenblick der Präsentation des Erlernten.

Die Energetische Hypnotherapie hat sich für viele Menschen in der Bearbeitung von Prüfungs- und Lernblockaden als Methode erster Wahl erwiesen, sie wirkt in der Regel rasch und effektiv – dies ist, was wir in unserem Praxisalltag erleben.

Ihre Therapie

Therapiedauer

Bei der EHT®-Hypnosetherapie handelt es sich um eine zeitlich klar begrenzte Therapie.
Für die beschriebene Indikation ist Ihre Therapiedauer in der Regel auf 6 bis 8 Sitzungen begrenzt.
Jede dieser Sitzungen umfasst 2 Therapiestunden sowie nach individueller Abstimmung eine einstündige Energetisierung, welche die Regeneration und Reintegration unterstützt.
Für Klienten, die aus anderen (Bundes-)Ländern anreisen, besteht u.U. die Möglichkeit, jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen.
Der therapeutische Prozess wird durch telefonische Betreuung zwischen und nach den Sitzungen begleitet.

Unsere Leistungen

  • EHT®-Intensiv-Sitzung bei Prüfungsangst
    • Inklusive Ihrer kostenfreien telefonischen Nachbetreuung
    • Inklusive Ihrer individuellen Arbeitsmaterialien und EHT®-Hypnose-CDs
    • EHT®-Hypnose
    • EFT, DMT, TAT, EMDR, NAEM, NLP, Time-Line-Therapy u.a. – je nach Problematik
    • zusätzliche Vermittlung kraftvoller Selbsthilfetechniken, u.a.:
  • EHT®-Direct-Drive- die sitzungs-flankierende Selbsthypnose!
    Die durch die Hypnos®-Therapeuten entwickelte Selbsthypnosetechnik EHT®-Direct-Drive ist eine in vielen Fällen hocheffektive Technik zur körperlichen und geistigen Selbstbeeinflussung. So können eigene Suggestionen in hypnotischer Trance im Unterbewusstsein verankert und dadurch oftmals anhaltende Resultate erzielt werden. Durch einen in Tiefentrance geankerten Befehl und ein eigens hierfür entwickeltes Trainingsmodul innerhalb der ersten zwei Sitzungen ist es möglich, eine Art „Hypnose-Reflex“ zu etablieren. So werden Sie sich – ein optimales Einhalten des Übungsplanes vorausgesetzt – an jedem Ort in jeder Situation in tiefe Hypnose und sogar in Wachhypnose versetzen können. Unsere Erfahrung zeigt, dass diese Methode einen deutlich verbesserten Zugriff auf innere Potenziale ermöglicht.

Prüfungsangst-Patienten berichten

 

Indikation: Migräne

Susanne Schubert, München

Bezüglich meiner Migräne muss ich auf eine lange Leidensgeschichte zurückschauen. Ich hatte schon unzählige Medikamente verschrieben bekommen. Wenn es ganz so arg wurde, nahm ich diese „Hämmer“ auch ein, aber am liebsten wollte ich darauf verzichten, weil ich mich immer so „belämmert“ fühlte und kaum mehr in der Lage war, etwas zu arbeiten. Herr Hanf-Dressler verhielt sich zu nächst etwas skeptisch und wies mich darauf hin, dass er wohl mir keinen Gefallen tun würde, wenn er meinen wichtigsten „Spannungsmelder“ sozusagen wegtherapieren würde. Ich meinte darauf, ich habe ja noch einen, meinen Magen! Herr Hanf-Dressler empfahl mir, meine Gedanken mitzuteilen, was wohl im emotionalen Bereich mit dazu beitragen könnte, dass ich in diese Spannung gerate. Im Verlauf der Hypnose-Sitzung wurde mir bewusst, dass das mit der Erziehung meiner Kinder zu tun hat. Ich habe oft andere Ansichten als mein Mann. Das führte häufig zu Streit in der Familie. Außerdem war ich arbeitsmäßig oft überlastet. Ich fühlte mich auch von meiner Mutter im Stich gelassen, weil diese nur in der Welt rumreist, aber keine Zeit mehr zum Helfen hat. Das ist früher anders gewesen, aber sie sagt, sie „kann“ mit ihren Teenager-Enkeln nicht mehr. In Hypnose brach ich in Tränen aus, weil ich mich erinnerte, wie ich von meinem Vater und meiner Mutter oft geschlagen wurde, wenn ich Widerworte gab. In der ersten Sitzung wurde mir bewusst, dass ich gelernt hatte, den Mund zu halten und dafür Kopfweh bekommen hatte. In der zweiten Sitzung konnte ich meinen Eltern vergeben und das Nein-Sagen angehen. Mit Hilfe von telefonischen Coachings lernte vor der ganzen Familie Veränderungen anzusprechen. Seit 6 Monaten bin ich schmerzfrei. Danke!

Indikation: Rauchen

Michael Gruber, Potsdam

Hallo Nikolai, nun ist es schon knapp 5 Wochen her, als ich bei dir war. Bis heute kann ich nur begeistert zurück schauen und dir für die super Sitzung danken. Die Hypnose war auf jeden Fall eine total tolle Erfahrung und man staune, sie hat gefruchtet. Vor der Sitzung war ich doch etwas skeptisch und hatte Verlustängste etc., aber direkt danach war alles negative inkl. Rauchdrang verschwunden. Ich kann allen Rauchern nur zur Hypnose raten. Es tut nicht weh, man verliert nichts und danach ist man unbeschwert und vor allem frei – selbst nach 8 Jahren Raucherei. Bis heute hatte nicht einen Moment den Drang zu rauchen und keine Entzugserscheinungen, trotz des vielen Stresses den ich die letzten Wochen hatte! Bevor ich einen Roman schreibe, noch mal DANKE und macht weiter so. Viele Grüße, Micha

Indikation: Flugangst, Panikstörung

Helga Z., Berlin

Liebe Flora, viele liebe Gruesse aus Australien sendet Dir eine dankbare Helga.
Den Flug habe ich gut ueberstanden, ohne Anzeichen einer Panik. Auch der Transfer innerhalb des Flughafens in einem vollgepfropften Bus hat mich nicht beaengstigt.

Indikation: Schulangst

Andrea und Alexander Ludwig, Lübbenau

Es ist noch gar nicht lange her, da machten wir uns große Sorgen um unseren Sohn Alexander, der seit seiner Einschulung unter Prüfungsängsten litt. Die Lehrer erzählten mir, dass Alex auf unvorhergesehene Dinge sehr sensibel reagiere. Wenn im Unterricht Aufgaben gestellt wurden, mit denen er nicht rechnete bzw. nicht auf Anhieb wusste, wie man sie lösen muss, wurde er sichtlich nervös und fing plötzlich an zu weinen. Dasselbe passierte dann auch bei mündlichen bzw. schriftlichen Leistungskontrollen. Wir dachten, dass sich das mit der Zeit legen würde, aber leider war das Gegenteil der Fall. Je älter er wurde, umso schlimmer wurde es.
In den unteren Klassen weinte Alex „nur“, aber nun kamen zu den Tränen noch regelrechte Blockaden dazu. Im mündlichen Teil war es mitunter so schlimm, dass Leistungskontrollen sogar abgebrochen werden mussten. Wenn ich meinen Sohn morgens zur Schule brachte, kullerten schon die ersten Tränen und am liebsten wollte er mich gar nicht loslassen, weil er Angst hatte, in die Schule zu gehen.
Wir wussten wirklich nicht mehr weiter. Natürlich waren wir zwischenzeitlich auch bei einem Kinderpsychologen, die angesetzte Therapie brachte jedoch absolut keine Veränderung.
Nach langer Überlegung wagten wir dann doch den Schritt und meldeten Alexander hier zu einer Hypnosetherapie an. Aus heutiger Sicht- das Beste was wir tun konnten! Die Sitzungen wurden durchgeführt von Nikolai, zu d em Alexander sehr schnell Vertrauen aufbaute. Die Sitzungen bereiteten Alex sehr viel Spaß und zu Hause übte er dann fleißig, was er bei Nikolai gelernt hatte.
Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Nach kurzer Zeit erzählte mir der Klassenlehrer, dass sich Alexander unheimlich positiv entwickelt hat. Bei Leistungskontrollen bemerke man zwar noch seine Ängstlichkeit, aber Alexander weint nicht mehr und auch die Blockaden sind verschwunden. Außerdem hat sich sein gesamtes Erscheinungsbild positiv verändert- Alexander ist in seinem Verhalten deutlich selbstbewusster geworden.
Wenn ich heute meinen Sohn zur Schule fahre, habe ich kein ängstliches Kind mehr im Auto, sondern neben mir sitzt ein fröhlicher, völlig unbeschwerter Junge. Von seinen früheren Sorgen merkt man nichts mehr. Es ist einfach unglaublich!
All das, lieber Nikolai, wäre ohne ihre Hilfe nie denkbar gewesen. Wir danken ihnen ganz herzlich für ihre Unterstützung und grüßen sie ganz lieb!
Herzlichst Alexander und Mutti

Nachtrag: Brief von Ostern 2010

Hallo lieber Nikolai und liebe Katharina, (…) Ich möchte nur noch einmal kurz etwas über Alex berichten:
Dass er seine Ängste gut im Griff hat. habe ich ja schon mehrfach berichtet. Der Druck in der Schule ist für ihn nun deutlich geringer geworden und somit kann er anstehende Aufgaben in der Schule viel gelassener angehen. Alex war während seiner Schulzeit schon immer ein guter Schüler. Zeugnisdurchschnitte von 1,6 bis 1,8 waren bei ihm die Regel und wir waren darüber immer sehr glücklich.
Aber sein jetziges Halbjahreszeugnis war der Hammer! Er hat in diesem Zeugnis einen Notendurchschnitt von 1,1!
Ist das nicht Wahnsinn? Das hätte keiner von uns für möglich gehalten.
Ich wollte Sie das einfach nur mal wissen lassen, weil ich denke, Sie freuen sich über solche Erfolge ebenso wie wir.
Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Osterfest und eine schöne Frühlingszeit!

Indikation: Rauchen

Melanie Cramer, Berlin

Hallo liebes HYPNOS-Team,
ich möchte Euch fast 6 Wochen nach meiner (ersten) Hypnose zur Raucherentwöhnung ein kurzes Feedback geben.
Die Hypnose war eine ganz besondere Erfahrung, die man direkt nach der Sitzung nicht gleich in Worte fassen kann. Ich hoffe, Ihr könnt verstehen, dass man dann etwas wortkarg ist. Es war aber ein wirklich tolles Erlebnis! Die ersten Tage ohne Zigaretten waren schon sehr ungewohnt. Ich weiß nicht inwieweit mich die Hypnose verändert hat, aber das Vorgespräch mit der Erklärung des „Raucherkreislaufs“ waren mir in dieser Anfangszeit eine große Stütze. Mittlerweile (nur knapp 6 Wochen später) vergesse ich sogar, über das Rauchen nachzudenken. Es würde überhaupt nicht mehr in Frage kommen, eine Zigarette „toll zu finden“, geschweige denn selbst zu rauchen. Ich hätte nicht gedacht, dass man als Ex-Raucher ein glücklicher Nicht-Raucher werden kann. Aber es funktioniert! Auch der vermeintlich hohe Preis hat sich mehr als gelohnt. Ich wünsche Euch viele Menschen, die Ihr genauso glücklich macht wie mich! Vielen Dank und viele Grüße!

Das Hypnos-Team ist mit verschiedenen deutschen und internationalen Fach-Organisationen verbunden. Nikolai Hanf-Dressler ist im Dezember 2016 für 5 Jahre in die Prüfungskommission des Berufsverbandes der Hypnosetherapeuten ernannt worden.

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