Schmerzen

schmerzenWir möchten Sie auf dieser Seite über die Thematik von Schmerzstörungen informieren sowie einen Einblick darin vermitteln, auf welche Weise und unter welchen Umständen eine Hypnosetherapie an unserer Praxis für Sie sinnvoll sein kann.

Seine Krankheit zu erkennen, ist der erste Weg zur Heilung.
(Lucius Annaeus Seneca)

Schmerzen – Achtungssignale des Körpers und des Geistes

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung informiert zur Thematik chronischer Schmerzen wie folgt:

Die Medizin unterscheidet zwischen akutem und chronischem Schmerz. Ersterer weist auf eine drohende oder bereits eingetretene Gewebeschädigung hin. Er hat eine wichtige biologische Warnfunktion, hält nur kurze Zeit an und klingt nach Beseitigung der auslösenden Ursache rasch ab. Von chronischem Schmerz spricht man, wenn der Schmerz länger als sechs Monate anhält oder immer wiederkehrt.
Ursache hierfür können unheilbare Erkrankungen wie zum Beispiel bösartige Tumoren oder Rheuma sein. Oft ist jedoch kein Zusammenhang mehr zwischen dem Schmerz und der Schädigung bzw. der Erkrankung, die einst den Schmerz auslöste, erkennbar. Der Schmerz hat seine Warnfunktion verloren und ist zu einem eigenständigen Krankheitsbild geworden. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland rund sechs Millionen Menschen an chronischen Schmerzen und bei 500.000 bis 600.000 Patienten liegt ein schwer therapierbares Schmerzsyndrom vor. Rückenschmerzen stellen die häufigste Form chronischer Schmerzen dar, Kopfschmerzen stehen an zweiter Stelle. Die Lebensqualität der Schmerzpatienten ist erheblich beeinträchtigt. Als besonders gravierend gelten die psychosozialen Folgen (Vereinsamung, Depression), von denen diese Menschen und ihre Angehörigen oft zusätzlich betroffen sind.

In der hypnotherapeutischen Praxis begegnen wir häufig Menschen, die im Regelfall ausschließlich symptomorientiert behandelt worden sind. Unserer Ansicht ist es jedoch für eine ganzheitliche und somit profunde Schmerztherapienicht nicht ausreichend, dem Schmerz medikamentös oder operativ zu begegnen. Vielmehr halten wir eine psychotherapeutische Behandlung der zum Schmerzgeschehen beitragenden und verstärkenden emotionalen Ursachengefüge unerlässlich. Wir glauben, dass es sich, werden die – oft unbewussten – emotionalen Ursachen ignoriert, wie mit einem Boten verhält, der verzweifelt versucht, Ihnen eine Nachricht zu überbringen: Zunächst klopft er sachte an die Tür. Wenn Sie nicht öffnen, wird er lauter klopfen. Öffnen Sie dann noch immer nicht, wird er noch vehementer werden – bis Sie die Tür öffnen und die Nachricht entgegennehmen. Ignorieren Sie die Botschaft (also die emotionale Ursache), wird der Bote (Ihr Schmerz) allen Versuchen trotzen, sich „ausschalten“ zu lassen.

Hypnosetherapie und Schmerzen

Die moderne Hypnosetherapie kann Schmerzpatienten häufig einen überaus effektiven Zugang sowohl zur Aufdeckung der emotionalen Ursachen des Schmerzes als auch zur Kontrolle des Schmerzes bieten.

Die Schmerzkontrolle gehört sogar zu den ältesten Einsatzgebieten der Hypnose. Im Zustand der hypnotischen Trance ist es möglich, die Schmerzempfindlichkeit stark herabzusetzen oder den Schmerz gar gänzlich auszuschalten. Lange vor Einführung von Chloroform und Äther (Mitte des 19. Jhs.) wurde die Hypnose zur Einleitung einer Analgesie angewandt. Schmerz ist durch psychologische Interventionen deutlich beeinflussbar – so kann Hypnose die Art, wie ein Mensch Schmerzen wahrnimmt, dramatisch verändern. Der hohe Stellenwert der Hypnose, respektive der Hypnosetherapie als klinische Technik zur Schmerzbehandlung ist gut dokumentiert.

Wie genau wirkt sich die Hypnose auf Schmerzen aus?

Die schmerzverringernde bzw. schmerzauflösende Wirkung der Hypnose basiert auf drei verschiedenen Zusammenhängen:

  1. Der Schmerz kann von Emotionen gelöst werden. 
    Wenn ein Mensch Schmerz verspürt, gesellen sich fast automatisch bestimmte Emotionen zum körperlichen Schmerz: z. B. die Angst vor dem Schmerz, die Wut über den Schmerz oder auch Traurigkeit. Diese Emotionen verstärken die Wahrnehmung des Schmerzes bzw. erhalten die Schmerzwahrnehmung aufrecht, obgleich kein physiologischer Anlass mehr besteht. In der Hypnotherapie können die den Schmerz begleitenden Emotionen bearbeitet und gelöst werden. Dadurch kann sich die Intensität des Schmerzes deutlich verringern.
  2. Die Schmerzverarbeitung im Gehirn kann beeinflusst werden. 
    Im Zustand hypnotischer Trance gelangt zwar die volle Schmerz-Information zur Gehirnrinde. Die hirnphysiologische Verarbeitung der Schmerzsignale kann jedoch so beeinflusst werden, dass die Schmerzwahrnehmung verändert oder ganz ausgeschaltet ist. Die Meldung “Achtung! Schmerz!” wird daher nicht gesendet. Auf diesem Zusammenhang fußt die Tatsache, dass selbst schwere chirurgische Eingriffe ohne Einsatz chemischer Anästhetika durchgeführt werden können.
  3. Das Gefühl, den Schmerz kontrollieren zu können, verringert die Schmerzintensität.
    Besonders Menschen, die ansonsten ein sehr deutlich kontrolliertes Leben führen, unter heftigen Schmerzzuständen – wie wir sie im Falle chronischer Schmerzkrankheit kennen – besonders intensiv leiden, weil sich das Schmerzgeschehen gänzlich ihrer Kontrolle entzieht. In der hypnotherapeutischen Schmerztherapie bekommt der Klient zahlreiche Werkzeuge an die Hand, die es ihm erlauben, seinen Schmerz zu kontrollieren; die wichtigste Rolle spielt hierbei die Selbsthypnose.

In zahlreichen Gebieten kann die Hypnose unter Umständen effektiver sein als stärkste Medikamente. Erfahrungsgemäß können beispielsweise selbst schwere Schmerzzustände, die selbst auf massive Betäubungsmittel nicht mehr ansprechen, in der Hypnose erfolgreich behandelt werden. Im Gegensatz zu chemischen Analgetika ist der Einsatz von Hypnose vollständig frei von Nebenwirkungen, was die Genesung zusätzlich in beträchtlichem Maße befördern kann.

Wann ist es sinnvoll, den Schmerz suggestiv auszublenden – und wann nicht?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zwei Hauptbehandlungsfelder der Schmerztherapie klar voneinander unterscheiden: Geht es um einen akuten Schmerz, den es zu verringern oder zu beseitigen gilt, ODER handelt es sich um eine chronische Schmerzerkrankung? Im Falle akuter Schmerzereignisse, also im Kontext von Operationen, akuter körperlicher Traumata, Geburten ist das Ausblenden von Schmerzen bedenkenlos möglich, sofern eine adäquate medizinische Versorgung gewährleistet ist. Das typische Vorgehen besteht dann darin, eine möglichst tiefe Ebene hypnotischer Trance einzuleiten. In diesem Zustand lässt sich die Schmerzunempfindlichkeit durch spezifische Suggestionen oft leicht herstellen. Damit der Klient auch selbst jederzeit die Möglichkeit hat, Schmerzen ein- und auszuschalten bzw. diese zu dämpfen, wird eine Art „Codewort“ im Unterbewusstsein verankert, das den schmerzfreien Zustand unmittelbar auslöst. Mit Hilfe einer Selbsthypnose-Technik, dem so genannten EHT®-Direct Drive, kann sich der Klient zudem stärkende Suggestionen geben sowie eine posthypnotische Analgesie (Schmerzfreiheit) selbst erzeugen.

Anders verhält es sich bei chronischen Schmerzerkrankungen, die auf eine normalerweise wirksame Behandlung nicht ansprechen. Wie eingangs beschrieben, können wir hier mit großer Wahrscheinlichkeit von der Existenz ungelöster innerpsychischer Konflikte ausgehen, ohne deren Befriedung eine anhaltende Verminderung oder Lösung der Schmerzproblematik schwer möglich ist. Man kann hier im Grunde von psychosomatischen Schmerzen sprechen, d.h. die Psyche artikuliert ihren Konflikt über „Soma“, den Körper.

Eine besondere Rolle wiederum spielt der so genannte „Sekundärgewinn“ der Schmerzerkrankung, also der – oft unbewusste – Vorteil, der dem Schmerzpatienten durch das Vorhandensein seiner Schmerzen entsteht. Auch diesen gilt es im Rahmen der hypnotherapeutischen Behandlung aufzudecken und auszusöhnen: Häufig gibt es einen Teil der Patientenpersönlichkeit, der unbedingt geheilt werden will und gleichzeitig einen anderen Teil, der der Ansicht ist, der Schmerz erfülle eine wichtige Funktion und solle bestehen bleiben. Diese innere Diskrepanz können Therapeut und Klient im Rahmen der hypnotherapeutischen Behandlung oft hervorragend auflösen. Der Therapeut fungiert in diesem Prozess quasi als Mediator zwischen zwei Persönlichkeits-Teilen, die in hypnotischer Trance kontaktiert werden. So können alternative Wege entworfen werden, um die positive Absicht des am Schmerz festhaltenden Teils zu verstehen und diese wichtige Funktion auch ohne Krankheit zu erfüllen. Kann der Krankheitsgewinn nicht aufgelöst werden, ist die Prognose für einen Therapieerfolg meist gering.

In der praktischen Arbeit werden chronischen Schmerzpatienten einerseits hocheffektive Techniken zur Schmerzkontrolle vermittelt, so dass sich ihr emotionales und körperliches Befinden rasch bessert. Andererseits braucht es gerade seitens dieser Klienten ein besonderes Maß an Therapiemotivation, um eine profunde und dauerhafte Lösung der Schmerzproblematik zu erzielen.

Zur Bearbeitung der innerpsychischen Konflikte oder Traumata ist die Hypnoanalyse das Mittel der Wahl. Sie erlaubt es, Blockaden in der großen Mehrzahl der Fälle, rasch und jenseits kognitiver interpretatorischer Ebenen zu identifizieren und zu lösen.

Mit der EHT®-Hypnotherapie bietet sich schmerzerkrankten Menschen eine reiche Vielfalt an Behandlungsansätzen:

  • Schmerzreduktion: Mit Hilfe hocheffektiver Selbsthypnose- und Trigger-Techniken, die während der hypnotischen Trance konditioniert werden, wird es dem Klienten ermöglicht – eine Einhaltung des Übungs-Procederes vorausgesetzt – jederzeit selbstständig das Schmerzgeschehen zu beeinflussen
  • Tiefe neuronale Entspannung während der hypnotischen Trance kann auf effektive und natürliche Weise die Erholung des belasteten Organismus‘ fördern
  • Schmerzdissoziation: Tiefe Schmerzerholung und heilsame Bilder der wohltuenden Loslösung vom schmerzenden Körper können deutlich den Umgang mit dem Schmerz verbessern sowie die Intensität des Schmerzes selbst mindern
  • Unbewusste und körperliche Selbstheilungspotenziale können (re-)aktiviert werden und befördern die nachhaltige Gesundung: Immunsystem, vegetative Funktionen und Stoffwechsel können durch die Hypnose direkt stimuliert werden, die Anzahl der abwehrwirksamen Blutkörperchen nimmt häufig bereits während der Trance zu
  • Moderne energetische Techniken können den Energiefluss harmonisieren und somit Blockaden wie Wut, Angst, Scham zu lösen helfen
  • Konfliktlösende hypnotherapeutische Interventionen können die Seele und damit den Organismus entlasten– seelische Neuorientierung und Reifung können sanft befördert werden
  • Schuldgefühle, Selbstzweifel und unbewusste Selbstbestrafungstendenzen können häufig effektiv bearbeitet werden
  • Ein möglicher unbewusster Sekundärgewinn (Vorteil, der dem Erkrankten in seiner Umwelt durch die Erkrankung entsteht) kann aufgedeckt und transformiert werden

Wie sicher ist ein Therapieerfolg?

Wie jede andere Methode, so ist auch die Hypnosetherapie kein Wundermittel. Eine Problemlösung oder Heilung kann und darf von keinem Therapeuten und für keine Problemstellung zugesichert werden, da der Behandlungserfolges maßgeblich von verschiedenen Faktoren abhängt: Komplexität und Dauer des Bestehens der Problematik, Bereitschaft des Klienten zum Loslassen des Problems (s. o. zum Thema „Sekundärgewinn“) sowie zur aktiven Mitarbeit. Unsere Erfahrung belegt jedoch, dass die EHT®-Hypnotherapie eine überaus effiziente und oftmals faszinierend rasch wirksame Therapieform darstellt, so dass die sehr intensiven Sitzungen in vielen Fällen große Durchbrüche bewirken können.

Sie können sich die Zusammenarbeit zwischen Hypnotherapeut und Klient vorstellen, als stünden Sie vor einer bislang verschlossenen Tür. Diese öffnet Ihnen der Therapeut. Dennoch ist es an Ihnen, über die Schwelle zu gehen – die Veränderung muss und kann nur seitens des Klienten erfolgen.

Für welche Indikationen eignet sich die EHT®-Hypnose in der Schmerzbehandlung?

Die Felder der psychosomatischen und der Schmerzstörungen überschneiden sich. Erläuterungen zu „klassischen“ psychosomatischen Störungen finden Sie ebenfalls unter Psychosomatik, Migräne und Tinnitus.

Psychische (auch Schmerz-)Erkrankungen mit Körpersymptomatik

  • Hypochondrische Störung, Dysmorphophobie
  • Somatisierungsstörung (multiple, wiederholt auftretende und häufig wechselnde Körpersymptome. z.B.: Hautbrennen, Jucken, Magen-/Darmbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerz, Schwindel)
  • Somatoforme Schmerzstörung (mindestens 6 Monate andauernder schwerer und quälender Schmerz, häufig betroffen sind Kopf und Rücken; Symptomatik nicht vollständig körperlich-physiologisch erklärbar)
  • Somatoforme autonome Funktionsstörung
  • Konversionsstörungen (Bewegungsstörungen, Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen: anästhetische Hautareale, Tinnitus)
  • Sexuelle Störungen mit Schmerzsymptomatik (z.B. Vaginismus)

Weitere Anwendungsgebiete der Hypnose in der Schmerztherapie

  • Rückenschmerzen, z.B. bedingt durch einen Bandscheibenvorfall
  • Im Kontext der interventionellen Medizin, z.B. bei Endoskopien, (Zahn-)Operationen, bei Analgetika- und Anästhetika-Unverträglichkeiten
  • In der Rheumatologie, z.B. bei (Poly-)Arthritis
  • Zur Schmerzreduktion während der Geburt, siehe sanfte Geburt
  • Zur Schmerzbehandlung bei Krebserkrankungen, siehe Hypnose und Krebs

Die EHT®-Hypnotherapie versteht sich stets als supportiv – eine medizinisch-körperliche Abklärung der Beschwerden ist in jedem Fall von Nöten. Die medizinische Betreuung des Patienten beim Facharzt bleibt Grundlage der Therapie.

Die Unterdrückung körperlicher Symptome durch Medikamente ermöglicht uns, die Ursache dieser Symptome, Probleme in unserer Lebenswirklichkeit, zu ignorieren. Der übermäßige Medikamentenkonsum verschafft uns eine Art Ferien von der persönlichen Verantwortung für unser Wohlergehen.
(Bruce Lipton, in „Biology of Beliefs“)

Ihre Therapie

Therapiedauer

Bei der EHT®-Hypnosetherapie handelt es sich um eine zeitlich klar begrenzte Therapie.
Für die beschriebene Indikation ist Ihre Therapiedauer in der Regel auf 6 bis 8 Sitzungen begrenzt.
Jede dieser Sitzungen umfasst 2 Therapiestunden sowie nach individueller Abstimmung eine einstündige Energetisierung, welche die Regeneration und Reintegration unterstützt.
Für Klienten, die aus anderen (Bundes-)Ländern anreisen, besteht u.U. die Möglichkeit, jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen.
Der therapeutische Prozess wird durch telefonische Betreuung zwischen und nach den Sitzungen begleitet.

Unsere Leistungen

  • EHT®-Intensiv-Sitzung bei Schmerzen und Schmerzstörungen
    • Inklusive Ihrer kostenfreien telefonischen Nachbetreuung
    • Inklusive Ihrer individuellen Arbeitsmaterialien und EHT®-Hypnose-CDs
    • EHT®-Hypnose
    • EFT, DMT, TAT, EMDR, NAEM, NLP, Time-Line-Therapy u.a. – je nach Problematik
    • zusätzliche Vermittlung kraftvoller Selbsthilfetechniken, u.a.:
  • EHT®-Direct-Drive- die sitzungs-flankierende Selbsthypnose!
    Die durch die Hypnos®-Therapeuten entwickelte Selbsthypnosetechnik EHT®-Direct-Drive ist eine in vielen Fällen hocheffektive Technik zur körperlichen und geistigen Selbstbeeinflussung. So können eigene Suggestionen in hypnotischer Trance im Unterbewusstsein verankert und dadurch oftmals anhaltende Resultate erzielt werden. Durch einen in Tiefentrance geankerten Befehl und ein eigens hierfür entwickeltes Trainingsmodul innerhalb der ersten zwei Sitzungen ist es möglich, eine Art „Hypnose-Reflex“ zu etablieren. So werden Sie sich – ein optimales Einhalten des Übungsplanes vorausgesetzt – an jedem Ort in jeder Situation in tiefe Hypnose und sogar in Wachhypnose versetzen können. Unsere Erfahrung zeigt, dass diese Methode einen deutlich verbesserten Zugriff auf innere Potenziale ermöglicht.

Klienten berichten

Der tolle Nachhall

Dieter, Potsdam, Teilnahme am HypnoCamp

Liebe Katharina – wie schön von Dir zu hören – das freut mich, wenn die Musik in Euer Konzept passen könnte und Euch noch unbekannt war.
Wie wunderbar fühlt sich noch immer der tolle Nachhall des Camps in mir an !! Das ist unglaublich was Du und Ihr so in mir / uns so bewegt habt.

Einen wunderschönen Wochenstart wünscht

Dieter

Indikation: Generalisierte Angststörung,

J. König, Rathenow

Feedback nach einer ActiveHigh-Zweitsitzung (vorher 1 EHT®-Hypnosesitzung)

Hallo Nikolai, hier ist J.. Wie geht’s?

Nachdem nun wieder einige Zeit vergangen ist, wollte ich mich mal melden, wie es nun so nach der ActiveHigh-Sitzung war. Ich muss wirklich sagen, dass ich einige sehr positive Tendenzen bei mir festgestellt habe, an der die besagte Sitzung mit Sicherheit einen bedeutenden Anteil hatte. Seit einiger Zeit, deren Anfangspunkt in die Zeit der Sitzung fällt, verläuft mein Leben sehr spannend. Es hat sich in wenigen Wochen mehr getan, als im letzten halben Jahr. Ich fühle mich im allgemeinen viel lässiger, und bin eher geneigt, spielerischer und lockerer an alles heranzugehen. Es fällt mir viel leichter, in Situationen, in denen ich (in welcher Hinsicht auch immer) improvisieren muss, mich ‚aus dem Fenster zu lehnen‘; und ich muss tendenziell weniger darüber nachdenken, was nun gerade passiert und was ich vielleicht falsch machen könnte. Dieses erweiterte Handlungsspektrum hat einige neue soziale und musikalische Fortschritte ermöglicht. So hatte ich in letzter Zeit keine Probleme, stetig und über Tage hinweg an Stücken zu arbeiten, ohne den Abfall der Inspiration zu fürchten. Dieses veränderte Lebensgefühl hat mich auch ziemlich aus meiner Übungsroutine herausgerissen, da ich nun plötzlich in allem die Möglichkeiten sehe und alles mögliche ausprobieren will, statt an den alten Sachen weiterzuarbeiten. Aber das gibt sich sicher wieder, es ist halt nur eine sehr bewegte Zeit momentan.

Also möchte ich Dir/Euch nochmal sehr herzlich danken, dass du/ihr diese Sitzung möglich gemacht und durchgeführt hast. Ich hatte mir kaum getraut, viel von einer derartigen Sitzung zu erwarten, aber nun glaube ich, dass man im ActiveHigh eine Menge bewirken kann. Ich wünsche eine gute Zeit und bis bald, J.!!“

Teilnahme am »Basis-Seminar« sowie am Seminar »Regressionstechniken« und »Hypnotherapeutische Interventionen«

Dr. R. Wilke, Berlin

Dozenten waren die Chefs persönlich: Die Vortragenden waren sehr gut vorbereitet und ergänzten sich in jeder Situation ausgezeichnet. Das Seminar war stets sehr lebendig und absolut lebensnah.

Die Theorie wurde sehr kompetent vermittelt und es schloss sich unmittelbar zu jedem Thema eine praktische Übung an. Platz für Fragen bestanden jederzeit. Der Kurs zeichnete sich durch die vielen praktischen Übungen aus, die wir alle mit viel Spaß und Freude ausprobieren konnten.

Der Rahmen:

Sehr gepflegtes elegantes Ambiente mit toller Verpflegung zu jeder Pause. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. In der großen Essenspause gingen wir alle zu einem in der Nähe befindlichen Italiener und in den Zwischenpausen gab es leckere Snacks sowie eine Auswahl von Getränken. Die Kursteilnehmer waren alle sehr nett und offen.

Zusammenfassung:

Ich kann jedem, der beruflich mit der Hypnosetherapie arbeiten will oder sich ein fundiertes Wissen darüber aneignen will dieses Hypnocamp empfehlen. Die beiden Kursleiter sind jederzeit für Fragen offen. Es ist möglich sich schon in dem Kurs ein genaues Bild über die Wirkung und Tiefe der Hypnose zu machen. Ich würde diesen Kurs gerne wieder machen.

Selbsthypnose-Schalter

Erik Eckstein

Ich habe an einem Seminar zur Selbsthypnose bei Katharina und Nikolai teilgenommen. Dafür, dass ich diesen Entschluss getroffen habe, bin ich sehr dankbar. Unter anderem ist es mir nach dem Seminar dank einer sogenannten Schaltertechnik möglich, mich selbst von einem auf den anderen Moment in Trance zu versetzen. Allein das ist äußerst entspannent und wohltuend.

Der Rahmen war darüber hinaus perfekt abgestimmt. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.

Indikation: Essstörung, Magersucht (Anorexia nervosa)

Sandra Tesch, Cottbus

Liebe Flora,

als erstes möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei dir für die angenehmen Therapiestunden bedanken, die mein Essverhalten sehr verändert haben bzw. sogar geheilt haben.

Leider finde ich  hier kaum Klienten-Berichte über Magersucht, daher dachte ich mir, schreibe ich wie es mir in der letzten Zeit erging.

Ich bin 29 Jahre alt und leide mittlerweile seit 3 Jahren an Magersucht. Zum Glück habe ich meine Sucht selbst zeitig erkannt, war aber schon zu tief in dem Strudel  drin, Kalorien zu zählen, Essenmengen von Tag zu Tag zu minimieren, mich nur von Eiweiß zu ernähren und extrem Sport zu machen. Meine Wahrnehmung zu mir selbst, hatte  ich fast schon verloren. Ich wusste, ohne ärztliche Hilfe komme ich nicht weiter und beschloss mir helfen zu lassen. Nach mehreren Aufenthalten in Kliniken und einer Heilkur war  ich etwas stabilisiert, doch im Alltag zu Hause kamen die alten Macken zunehmend wieder.

Meine Eltern hatten im RBB-Fernsehen einen Bericht über eure Hypnoseeinrichtung gesehen  und erzählten mir davon. Auch wenn ich ziemlich skeptisch war, haben mich die Klienten-Berichte sowie der TV- Beitrag neugierig gemacht. Also begab ich mich in Floras Hände  und ich muss sagen, ich habe mich sehr wohl gefühlt. Nach einer Doppelsitzung zeigten sich schon die ersten positiven Wirkungen, ich hatte Appetit auf Kartoffeln, Brot und andere Kohlehydrate. Mein Sportdrang, sich so viel wie möglich auszupowern um Kalorien zu verbrennen, war fast wie weg.

Auch die nachfolgenden Sitzungen bewirkten ganz viel. Ich hatte keine Angst mehr vor der Waage, auch nicht von den höher werdenden Gewichtsangaben. Ganz im Gegenteil, ich war eher traurig, dass ich  manchmal nicht mehr zugenommen hatte. Ich wollte mich plötzlich nicht mehr an dünnen Frauen messen, sondern schaute mir lieber Frauen mit Rundungen an und fand sie einfach nur schön.

Ja, man kann sagen, dass die Hypnose sehr viel in meinem Leben verändert hat. Ich liebe es zu leben, genieße jeden schönen Moment und kann wieder lachen, ohne Stress oder große Verbote. Das Essen ist wieder ein Genussfaktor geworden und kein notwendiges Übel.

Vielen Dank nochmal für alles und wir werden uns wiedersehen J

Selbsthypnose-Seminar: Bereichert

Lillemor Mallau, Berlin

Wunderschön eingerichtete Räumlichkeiten, emphatische, motivierte und professionelle Mitarbeiter.
Ich war dieses Wochenende zu einem Selbsthypnose Seminar, es hat wunderbar geklappt. Ich habe mich immer gefragt, ob das bei mir überhaupt möglich ist, aber es ist.
Es hat mich sehr bereichert.

Indikation: Panikstörung, Schlafstörung

Jana B., Hamburg

Meine Hypnosetherapie ist nun ungefähr ein halbes Jahr her und ich muss sagen, es geht mir so gut wie nie zu vor, beziehungsweise wie seit langer Zeit nicht mehr.

Einmal zu meiner Problematik: Ich bin jetzt Mitte 20 Jahre alt und in meiner Abizeit, mit Anfang 18, habe ich eine sehr schlimme Schlafstörung bekommen, inklusive Panikstörung, von einer Nacht auf die andere. Egal was ich versucht habe, es ging nicht weg, anfangs dachte ich auch noch, nach dem Abi würden die Probleme wieder weggehen, aber leider auch nicht.
Dadurch war ich eigentlich komplett in meinem Leben eingeschränkt, ich konnte irgendwann nicht mehr nach 8 ins Bett gehen, aus Angst dann Panik zu bekommen, denn je früher ich ins Bett ging desto geringer die Wahrscheinlichkeit. Alles hat sich verselbstständigt.
Dadurch konnte ich allerdings abends nichts mehr mit meinen Freunden unternehmen, nicht mehr feiern, nicht mehr auf Festivals, bei niemandem mehr übernachten und niemand konnte mehr bei mir übernachten, was auch meine damalige Beziehung sehr problematisch machte.
Ich dachte den ganzen Tag nur über Schlafen nach, je später es wurde desto größer die Angst, das Thema beherrschte mein Leben. Das Schlimmste war eigentlich die Zukunftsangst: Wie soll ich jemals ein normales Leben führen, studieren, arbeiten, wenn ich nicht mehr schlafen kann?
Und zusätzlich diese Einsamkeit in der Nacht, wenn alle schlafen. Ich habe dann mein Studium trotz Schlafstörung begonnen und etwas später dann auch eine Psychotherapie, die mir leider nicht wirklich geholfen hat. Ich hatte auch Schlaftabletten für den Notfall bekommen, die ich allerdings nicht zu häufig nehmen durfte wegen der Abhängigkeit, da ich auch schon eine andere Sorte genommen hatte, eine Toleranz aufbaute und das spätere Absetzen dann sehr schlimm war. Zu der Zeit hatte ich schon von einer Frau persönlich erfahren, dass bei ihr die Hypnose bei ihrer Schlafstörung geholfen hatte und da ich mittlerweile einfach nicht mehr weiterwusste, sah ich dies dann auch als meine letzte Chance auf Besserung.
Ich habe mich dann direkt bei Hypnos gemeldet, auch sofort eine Rückmeldung bekommen und innerhalb eines Monats hatte ich dann sogar schon meinen ersten Termin.

Die Atmosphäre war entspannt und locker, Kerstin war sehr nett und hat mir die Nervosität genommen und mein Vertrauen in die Wirksamkeit der Hypnose gestärkt.
Bereits nach der ersten Sitzung war meine Panik weg und wenn ich dann nicht schlafen konnte, hatte ich keine Angst mehr, obwohl ich immer noch Angst hatte, das sei nur Zufall und die Angst würde wiederkommen. Mit den weiteren Sitzungen (ich hatte insgesamt 4) funktionierte die Hypnose immer besser, mir wurde auch die Angst vor der Angst genommen und ich habe sehr viel über mich und mein Unterbewusstsein erfahren.
Ich habe auch die Selbsthypnose erlernt, die ich immer noch regelmäßig anwende. Durch eine aufgenommene „Hypnose für zu Hause“, die ich mir erst jeden Abend und dann wie geplant immer seltener angehört habe, konnte ich dann auch wieder immer besser schlafen, ich bemerkte immer mehr Fortschritte. Durch die Nachbetreuung wusste ich, dass ich mich auch immer melden konnte, hätte es wieder Probleme gegeben, beispielsweise hat Kerstin mich auch nach der Trennung meines Freundes unterstützt, wodurch ich diese besser überwinden konnte.

Seitdem ist mein Leben wieder normal. Ich kann wieder lange wach bleiben, ohne nervös zu werden und kann (meistens) normal ein- und durchschlafen. Die Panik ist komplett weg. Auch wenn es mal Nächte gibt, in denen ich schlecht schlafe, was ja auch normal ist, empfinde ich das nicht mehr als schlimm, was ich mir nie zu träumen erhofft hätte. Ich kann wieder mit Freunden weggehen, wir können wieder „Sleepover“ veranstalten und ich fahre jetzt bald mit einer Freundin in Urlaub. Im Studium ist mein Leben auch um einiges leichter geworden, vor Prüfungen muss ich keine Angst mehr haben, nicht schlafen zu können und ich kann auch abends länger für das Studium arbeiten. Ich konnte vorher auch automatisch nicht schlafen, wenn ich wusste, ich muss am nächsten Tag früh aufstehen, auch dieses Problem ist verschwunden.
Ich kann wirklich sagen, ich würde Hypnose jedem empfehlen (was ich im Übrigen auch tatsächlich mache). Ich hatte nie mit so gutem und schnellem Erfolgen gerechnet, ich hatte nie erwartet, dass meine Schlafstörung und besonders die Panik wirklich jemals wieder weggehen würden. Die Therapie hat mein Leben komplett zum Guten verändert, ich kann es endlich wieder genießen, habe Hoffnung und bin angstfrei und das eigentlich schon seit der ersten Sitzung und nach nur so kurzer „Therapiezeit“. Ich habe in meinem Leben nie eine bessere Entscheidung getroffen, als eine Hypnose zu machen, und würde es trotz der Kosten jederzeit wieder tun, falls ich einmal wieder ein so großes Problem habe. Es ist total beruhigend, zu wissen, dass es etwas gibt was einem in eigentlich allen schlimmen Situationen so gut und vor allem schnell helfen kann, wenn alles andere versagt.

Hier noch einmal von ganzem Herzen danke an Kerstin und das gesamte Hypnos-Team (auch von meinen Eltern), ihr seid super, macht weiter so!
liebe Grüße, Jana

Indikation: Rauchen

Christine Mierow, Magdeburg

Vielen Dank an Katharina. Phantomschmerz. Der Geruch von Tabak. Ein tiefer Zug in die Lunge. Wahrnehmungen, auf die ich jahrelang trainiert war sie für „wahr“ zu „nehmen“. Wie eine Oase, die im Alltag wartet, ohne dass sie einem genommen werden kann – außer von einem selbst. „Ich bin jetzt raus aus dem Stress..“ oder „.. ich tue mir mit einer Zigarette etwas Gutes!“ …Gedanken, die ich früher mit meinem Willen bekämpft habe, ohne Sieger zu sein und die jetzt einfach nicht mehr zu mir gehören. Nein, eigentlich wollte ich diese Zigaretten nie, aber: ja, ich habe sie immer wieder in die Hand genommen, den Rauch in die Lunge gesogen. Ich habe am xx.09. Zigaretten gegen Freiheit getauscht. Die Freiheit, die ich über meinen Willen definiere. Haben wir mehr? Den Geruch von Tabak nehme ich nach wie vor wahr, ohne dass mein Willen davon beeinflusst wird. Zigaretten gehören nicht mehr zu mir, sind mir fremd und feindlich. Ein tiefer Zug in die Lunge ist undenkbar geworden. Schon die Vorstellung, eine Zigarette in der Hand zu halten ruft einen Ekel in mir hervor, der sich bis in alle Gliedmaßen erstreckt. Mein ganzer Körper lehnt die „Wahrnehmung“ Zigarette ab. Ich bin frei und niemals mehr möchte ich etwas anderes sein.
Vielen, vielen Dank für Eure Hilfe!!!!

Tut gut.

R.S., Lüneburg

…Dann möchte ich mich gerne noch einmal herzlich für die bisherige Zusammenarbeit und das Lernen, die Art der Vorbereitung und Begleitung bedanken  – die Qualität, die Begleitung und auch der Prozess und mein Erleben haben mich beeindruckt und tun mir gut.

Leistungsoptimierung im Turnen | Lösung von Blockaden

R., Berlin

Hallo nikolai, also das training läuft echt super zur zeit und ich bin gestern berlin-brandenburgischer-meister geworden!!!!
ich habe auch wieder abgänge am reck geschafft!!!
wollte mich halt nur mal melden und freue mich auf unser nächstes treffen.
gruß r.

Das Hypnos-Team ist mit verschiedenen deutschen und internationalen Fach-Organisationen verbunden. Nikolai Hanf-Dressler ist im Dezember 2016 für 5 Jahre in die Prüfungskommission des Berufsverbandes der Hypnosetherapeuten ernannt worden.

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Hypnos CD- und Buch-CoverLernen Sie das im Ullstein-Verlag erschienene Buch sowie die Audio-CD der Leiter des Hypnos®-Zentrums kennen.

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